Bonitätsprüfung der Banken


Kredite werden heute von den Verbrauchern wie selbstverständlich genutzt, wenn sie sich mit deren Hilfe Wünsche erfüllen wollten, für die sie keine Ersparnisse gebildet haben und somit kein finanzielles Polster besteht.

Ist die Bonität der Kreditsuchenden in Ordnung, das heisst, sie haben keine negativen Eintragungen in der Schufa und verfügen über ein ausreichendes Einkommen aus einem Beschäftigungsverhältnis oder eine entsprechende Rente, werden die Banken den Kreditwunsch gewähren. Denn die Banken verdienen mit dieser Dienstleistung ihr Geld, sie verleihen das Geld und lassen es sich mit Zinsen zurückzahlen.

Aus diesem Grund ist den Banken daran gelegen, ihr Geld nur an Kunden zu verleihen, bei denen sie sehr sicher sind, dass diese den Kredit auch vereinbarungsgemäß zurückzahlen können und auch werden. Um das einzuschätzen, werden neben der Einholung einer Schufaauskunft noch andere bankinterne Bonitätsprüfungen vorgenommen.

Die Kreditsuchenden werden nach einem ausgeklügelten Scoring-System bewertet und die Bank führt eine Haushaltsrechnung durch, um sich zu vergewissern, inwieweit das Einkommen der Kreditsuchenden ausreichen wird, um die Raten zu bezahlen.

Ist der effektive Jahreszins bonitätsabhängig, müssen Kunden mit „schwacher Bonität“ davon ausgehen, dass sie einen deutlich höheren effektiven Jahreszins bezahlen müssen, als Kreditnehmer, deren Bonität ohne jeden Zweifel hervorragend ist. Bestes Beispiel sind in diesem Zusammenhang die Beamten, deren Bonität von allen Banken von vornherein über die Maßen geschätzt wird.

Datum: 09|11|2008


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