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Hausfrauenkredit

Der sogenannte Hausfrauenkredit ist eine Kreditform, die auf das Einkommen des gut verdienenden Ehepartners abgestellt wird, ohne dass dieser den Kreditvertrag mit unterschreiben muss. Der Name hat sich so eingebürgert, aber alle Banken in Deutschland verlangen von einer Hausfrau, die einen Kreditantrag stellt, dass der Ehepartner, der über das Einkommen verfügt, aus dem auch die Raten bezahlt werden sollen, den Kreditvertrag als Bürge oder als Mitantragsteller auch unterschreibt. Die Hausfrau allein hat kein Einkommen und ist aus diesem Grund für die Banken nicht kreditwürdig.

Der Hausfrauenkredit ist also ein normaler Kredit, sicher in geringer Höhe, den die Hausfrau gemeinsam mit ihrem Ehepartner beantragen kann. Der Kredit wird dann auf den Ehepartner abgestellt. Würden die Banken den Kredit allein an die Hausfrau herauslegen, hätten sie keinerlei Sicherheiten, um ihr Geld auch zurückzubekommen.

Wer also in Zeitungen oder im Internet von Hausfrauenkrediten liest, sollte besser davon Abstand nehmen. Hier sind oftmals unseriöse Kreditvermittler am Werk, die solche Hausfrauenkredite versprechen, sie letzten Endes aber nicht vermitteln können und für ihre Aktivitäten Provisionen fordern. Selbst der Schweizer Kredit, der von Schweizer Banken schufafrei gewährt wird, setzt immer voraus, dass der Kreditnehmer Arbeitnehmer, Beamter oder Angestellter ist. Hausfrauen, die einen Kredit benötigen, sollten den Antrag daher am besten gleich gemeinsam mit ihrem Ehepartner stellen.