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Der Dispokredit: Höhere Zinsen als beim Ratenkredit

Um sich ab und zu etwas zu gönnen, ist der Dispokredit sehr gut geeignet. Denn bei einem Dispokredit wird der Kreditrahmen auf dem persönlichen Girokonto nur einmalig eingerichtet. Danach kann der Kontoinhaber über die ihm gewährten finanziellen Mittel frei verfügen. Dies ist insbesondere in solchen Fällen hilfreich, wenn beispielsweise das nächste Gehalt noch einige Tage auf sich warten lässt. Damit leistet der Dispokredit aber auch zur Überbrückung kleinerer finanzieller Engpässe gute Dienste.

Zudem stellt der Dispokredit auch bei größeren Investitionen den finanziellen Handlungsspielraum sicher. Die besonderen Kennzeichen des Dispokredits sind der individuelle Kreditrahmen sowie die sich am aktuellen Marktzins orientierenden Kreditzinsen. Die Abrechnung der Zinsen erfolgt in der Regel vierteljährlich. Dabei werden die Zinsen entgegen dem gewöhnlichen Ratenkredit nur auf die Beträge fällig, die tatsächlich zur Anschaffung von Gegenständen oder zur Begleichung von unerwarteten Ausgaben benötigt wurden. Dies macht den Dispokredit äußerst flexibel in seiner Handhabung. Seine Inanspruchnahme ist mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden.

Die Vorteile des Dispokredits müssen aber gegenüber einem Ratenkredit mit höheren Zinsen erkauft werden. Diese erreichen sehr schnell eine prozentual zweistellige Höhe, während Ratenkredite bereits zu einem effektiven Jahreszins von 5 bis 7% erhältlich sind. Daher gilt: Wer sein Girokonto dauerhaft im Dispo führt, ist mit einem Ratenkredit meist besser bedient. In diesem Fall sollte der Dispokredit in einen Ratenkredit umgewandelt werden. Sofern der Dispokredit aber nur sporadisch in Anspruch genommen wird, fährt der Kreditnehmer mit der vorübergehenden Überziehung seines Girokontos trotz der höheren Zinsen besser.