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Definition Kredit

Unter Kredit versteht man das Vertrauen, dass einer Leistung in der Gegenwart eine vereinbarte Gegenleistung in der Zukunft folgt (credere = glauben, vertrauen).

Beteiligte Personen:
Kreditgeber = Kreditor = Gläubiger
Kreditnehmer = Debitor = Schuldner

Nach der Art der Leistung des Kreditgebers unterscheidet man:
Warenkredite (Lieferung von Waren), Leistungskredite (Erstellung einer Leistung), Geldkredite (Hingabe von Geld) und Kreditleihe (Schuldübernahme) gegen spätere Gegenleistung.

Waren- und Leistungskredite werden von den Kreditinstituten nicht gewährt. Sie befassen sich ausschließlich mit Geldkrediten und Kreditleihen.

Grundsätze der Kreditgewährung:
Jedes Kreditinstitut hat bei der Gewährung von Krediten auf Liquidität, Rentabilität und Sicherheiten zu achten.

a) Liquidität: Nicht alle Einlagen können zur Kreditgewährung verwendet werden. Das Institut muss eine Zahlungsbereitschaft (Liquidität) gegenüber den Einlegern aufrechterhalten.

b) Rentabilität: Ist das Verhältnis des Ertrags zum eigenen Kapital. Sie hängt in starkem Maße ab vom Ertrag aus der Kreditgewährung, dem Zins.

c) Sicherheit: Das Kreditinstitut ist Treuhändler der ihm anvertrauten Einlagen. Es hat daher bei jeder Kreditgewährung darauf zu achten, dass das Geld sicher angelegt ist.

Der Kreditvertrag:
Ein Kreditvertrag kommt zustande durch den Antrag des Kreditnehmers, die Überprüfung seiner Kreditwürdigkeit und die Zusage des Kreditinstituts.

Der Inhalt des Kreditvertrages erstreckt sich im Allgemeinen auf folgende Gesichtspunkte: Bereitstellung als Darlehen oder als Kontokorrentkredit; Höhe des Kredits oder der Beleihungsgrenze; Zinsen, evtl. Provision, Höher der Auszahlung (Kreditsumme minus Disagio); Fristen für Bereitstellung, Rückzahlung und Kündigung des Kredits; Kreditsicherung und Verwendungszweck.

Der Kreditvertrag wird stets schriftlich abgeschlossen.