Sicherungsabtretung


Die Sicherungsabtretung bzw. Zession wird als abstrakte Kreditsicherheit sowohl im Privatkunden- als auch im Firmenkundengeschäft eingesetzt und kann im Gegensatz zu anderen Sicherheiten unabhängig von einem Kreditverhältnis bestehen.

Durch die Sicherungsabtretung wird eine Forderung, die der Kreditnehmer (Zedent) gegenüber einem Drittschuldner hat, auf die Bank (Zessionar) übertragen, sodass diese bei einem drohenden Kreditausfall hierauf zurückgreifen und sie zur Tilgung des Kredites verwerten. Als abtretbare Forderungen können beispielsweise Ansprüche aus Lebensversicherungen oder Lohn- und Gehaltsansprüche in Frage kommen.

Bei der Lohn- und Gehaltsabtretung wird lediglich der pfändbare Teil abgetreten, sofern der Arbeitgeber dies nicht vertraglich untersagt hat. Darüber hinaus können Firmenkunden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abtreten. Hierbei können im Rahmen einer Globalzession zur Sicherung umfangreicher Kreditaufnahmen sämtliche bestehende und zukünftige Forderungen an die Bank abgetreten werden.

Die Grundlage der Sicherungsabtretung ist der Abtretungsvertrag, der meistens in schriftlicher Form zwischen dem Kreditnehmer und der Bank geschlossen wird und nicht die Mitwirkung des Drittschuldners erfordert. Im Vertrag wird die Höhe der Sicherungsabtretung festgehalten und vermerkt, ob es sich um eine offene oder um eine stille Abtretung handelt. Im Interesse des Kreditnehmers wird oft eine stille Abtretung vereinbart, da hierbei im Gegensatz zu einer offenen Abtretung nicht der Drittschuldner informiert werden muss und dieser somit nichts von der Kreditaufnahme erfährt.

Datum: 24|10|2008


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