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Die Schufa-Selbstauskunft

Wenn die Bank den Kreditwunsch eines Kunden ablehnt und als Begründung auf eine negative Schufa-Auskunft verweist, sind sowohl der Ärger des Kreditsuchenden, als auch seine Verwunderung oft sehr groß. Denn nicht gerade selten passiert es, dass auch völlig unbescholtene Bürger einen Eintrag in der Schufa haben, der sich negativ auf ihre Kreditwürdigkeit auswirkt.

Jede Privatperson hat das Recht, gegen Zahlung von 7,60 Euro bei der SCHUFA eine Selbstauskunft anzufordern. Die Bundesregierung plant sogar, dass dies in Zukunft kostenlos möglich sein soll. Spätestens, wenn es zu Problemen bei der Kreditvergabe kommt, sollte sich der Kreditsuchende mit der Schufa in Verbindung setzen und eine Selbstauskunft abrufen.

Das ist heutzutage bequem über das Internet möglich. In der Regel dauert es kaum länger als sieben Tage, bis der Betroffene die bei der Schufa über ihn gespeicherten Daten mit der Post zugeschickt bekommt.

SCHUFA-Auskunft online anfordern

Anhand dieser kann er sehen, was die Banken schon wissen. In der Selbstauskunft sind sämtliche Einträge vermerkt, auch von wem und zu welchem Zeitpunkt die Negativeinträge veranlasst wurden. Nicht selten kommt es vor, dass Einträge unberechtigt existieren. Dann ist der Kunde in der Beweislast. Kann er beweisen, dass der Eintrag falsch ist, wird die Schufa ihn umgehend löschen und die Kreditwürdigkeit ist wiederhergestellt.

Bei berechtigten negativen Einträgen sind allerdings bestimmte Fristen zu beachten, bis diese wieder aus der Schufa entfernt werden. Wer zu Recht negative Schufa-Einträge hat, muss also den Ablauf dieser Fristen abwarten und bei dringendem Kreditbedarf eventuell auf einen Kredit ohne Schufa ausweichen.