Kreditrechner

Online Kredit berechnen

Schufa-Daten selbst abfragen

Bei einer Kreditanfrage prüfen die Kreditinstitute die Bonität eines Kunden. Dazu werden nicht nur die Lohn- und Gehaltsnachweise herangezogen, sondern auch die Daten der Schufa abgefragt. In diesen Daten sind beispielsweise Angaben über die Nutzung von Krediten, die Vergabe von Kreditkarten oder die Eröffnung von Girokonten enthalten.

Für die Bank sind die Daten der Schufa vor allem dann interessant, wenn in diesen Negativmerkmale enthalten sind. Dazu gehören gekündigte Kredite, Insolvenzverfahren oder Ratenrückstände. Diese Informationen werden von Banken, Handels- und Telekommunikationsunternehmen zur Verfügung gestellt und können bei künftigen Vertragsabschlüssen abgefragt werden. Sofern Negativmerkmale vorhanden sind, ist die Kreditvergabe in jedem Fall ausgeschlossen. Selbst wenn diese Negativeintragungen durch Rückzahlung offener Kredite erledigt sind, bleiben sie noch immer für mindestens drei Jahre gespeichert.

In der Regel werden Privatpersonen über Schufa-Einträge nicht informiert. Oftmals ist es daher nicht nachzuvollziehen, warum ein Kreditantrag abgelehnt wurde. Wer selbst prüfen will, welche Daten in der Schufa gespeichert sind, kann auf Antrag eine Abfrage durchführen. Diese kann entweder per Post gegen eine Gebühr von 7,5 Euro zur Verfügung gestellt werden, für einen etwas höheren Betrag von 15 Euro wird das Schufa-Konto für den Betroffenen aber auch online freigeschaltet. So lässt sich zu jeder Zeit prüfen, ob Einträge vorhanden sind. Sollten Einträge fehlerhaft sein, kann bei der Schufa eine Berichtigung verlangt werden.