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Hausfrauenkredite gibt es nicht

Hausfrauen leisten viel im Haushalt, eine Bezahlung hierfür erhalten sie jedoch nicht. Sofern die Hausfrau Wünsche hat, muss sie diese mit ihrem Ehemann besprechen, der ihr hierfür dann das notwendige Geld gibt.

Viele Frauen wollen sich aber auch gern einmal einen Wunsch erfüllen, ohne ihren Mann dafür „anbetteln“ zu wollen. Möglich soll dies mit dem so genannten Hausfrauenkredit aus dem Internet sein. Dieser wird der Werbung nach an Hausfrauen vergeben, auch ohne dass diese über ein ausreichendes Einkommen verfügen. Die Prüfung dieser Angebote zum Hausfrauenkredit ergibt jedoch, dass dieser eigentlich nicht existiert. Keine Bank vergibt heute einen Kredit, ohne dass der Kreditnehmer seine monatlichen Einkünfte nachweist, mit denen die Kreditrate schließlich bezahlt werden soll. Auch bei den Angeboten zum Kredit ohne Schufa handelt es sich um Ratenkredite, die eine nichtselbständige Beschäftigung voraussetzen.

In jedem Kreditantrag ist der Antragsteller verpflichtet, sein Einkommen anzugeben. Diese Angabe muss anschließend durch das Einreichen der Gehaltsnachweise (Lohnzettel) nachgewiesen werden. Eine Hausfrau ist von ihrem Mann jedoch in den seltensten Fällen sozialversicherungspflichtig beschäftigt und kann somit keine Lohnzettel nachweisen. Daher kann an Hausfrauen ein Kredit nur dann vergeben werden, wenn der Ehemann als Mitkreditnehmer auftritt und sein Einkommen ausreichend ist, den Lebensunterhalt der gesamten Familie sowie die Kreditraten zu tragen. Auf die Offerte zum Hausfrauenkredit sollte daher kein Kreditsuchender antworten, denn dahinter verstecken sich oftmals unseriöse Vermittler.