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Kredite vom Arbeitgeber

Nicht jede Anschaffung kann im Voraus geplant werden. Denn es kann durchaus passieren, dass plötzlich das Auto in die Werkstatt muss, oder die Waschmaschine kaputt geht. Wer dann auf seinem Sparbuch nicht genügend Geld zur Verfügung hat, wird um einen Kredit nicht herumkommen.

Wer jedoch in einem festen Arbeitsverhältnis steht, sollte den Gang zu seinem Arbeitgeber nicht scheuen und diesen um einen Arbeitgeber Kredit bitten, anstatt einen Verbraucherkredit bei seiner Hausbank zu beantragen.

Kredite vom Arbeitgeber sind insbesondere in der Versicherungsbranche, im Bankgewerbe oder im öffentlichen Dienst sehr weit verbreitet. Sie haben den Vorteil, dass die Zinsen meist niedriger sind, als bei einem Bankkredit. Oftmals werden Arbeitgeber Kredite sogar zinslos vergeben. Zudem liegt die Kreditsumme meist bei zwei oder drei Monatsgehältern, sodass der Kredit relativ schnell getilgt werden kann.

Dabei sollten beide Vertragsparteien an einer schriftlichen Fixierung des Vertrages interessiert sein. Dies ist vor allem aus steuerlichen Gesichtspunkten wichtig. Denn der Zinsvorteil, den ein Arbeitnehmer durch einen verbilligten Kredit seines Arbeitgebers erhält, gilt als Arbeitslohn und ist demnach steuerpflichtig.

Bleiben die Zinsen im Vertrag unerwähnt, gilt der Kredit als zinslos und muss zwingend versteuert werden. So muss der Arbeitgeber diesen geldwerten Vorteil auf der Lohnsteuerkarte des Arbeitnehmers eintragen und dafür Lohnsteuer entrichten.

Der Arbeitnehmer sollte bei einem Arbeitgeberkredit auf alle Fälle darauf achten, dass er die Raten pünktlich zahlt. Ist beabsichtigt, den Arbeitgeber in absehbarer Zeit zu wechseln, sollte auf einen Arbeitgeberkredit verzichtet werden.