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Dispokredit überzogen – Was tun?

Auf Grund der zur Zeit immer drastischer ansteigenden Lebenshaltungskosten kommt es in vielen Haushalten am Monatsende zu finanziellen Engpässen. Die Konten werden erst gelegentlich, dann regelmäßig bis zum erwarteten Gehaltseingang überzogen. Es baut sich über zahlreiche Monate sukzessive eine Inanspruchnahme auf dem Girokonto auf, die nachhaltig nur mit viel Disziplin zurückgeführt werden kann.

Viele Kunden bemerken dabei jedoch nicht, dass die von der Bank meist geduldeten Überziehungen am Quartalsende sehr hohe Zinszahlungen nach sich ziehen. Nicht selten werden für einen Überziehungskredit zweistellige Zinssätze berechnet. Sollte sich ein Kunde in einer finanziellen Notsituation befinden, empfiehlt es sich immer das Gespräch mit der Bank und die Bitte um Einräumung bzw. Erhöhung eines Dispositionskredits zu suchen.

Für einen Dispokredit berechnen die Banken einen wesentlich geringeren Zinssatz, als für eine geduldete Überziehung. Ein weiterer Vorteil des Dispositionskredites ist ein für den Kunden flexibler finanzieller Spielraum. Es gibt immer mal Monate, in denen außerplanmäßige Belastungen die Kontosituation strapazieren. Gerade in diesen Monaten ist ein Kunde so auf der sicheren Seite und kann das ihm eingeräumte Limit kurzfristig in Anspruch nehmen, ohne mit Mahnungen seitens der Bank rechnen zu müssen.

Daher sollte die Bank schon bei Kontoeröffnung auf die Einräumung eines angemessenen Dispositionskredites angesprochen werden. In der Regel wird dieser bis zum zwei- oder dreifachen monatlichen Geldeingang auch umstandslos gewährt.